{"id":2775,"date":"2025-09-10T16:28:35","date_gmt":"2025-09-10T14:28:35","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtgarten-verein.koeln\/?page_id=2775"},"modified":"2025-09-10T17:34:22","modified_gmt":"2025-09-10T15:34:22","slug":"japanischer-schnurbaum-styphnolobium-japonicum","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stadtgarten-verein.koeln\/index.php\/stadtgarten-karte\/japanischer-schnurbaum-styphnolobium-japonicum\/","title":{"rendered":"Japanischer Schnurbaum (Styphnolobium japonicum)"},"content":{"rendered":"\n<p>Die aus Nordchina, Mittelchina, Korea und Japan stammende Baumart gelangte als Saatgut 1747 durch den franz\u00f6sischen Missionar und Botaniker Pierre Nicolas Le Ch\u00e9ron d&#8217;Incarville an den Botanischen Garten von Paris und wurde von dort aus in Europa verbreitet. Am Naturstandort kommt der bis zu 30 m hohe Baum in lichten Trockenw\u00e4ldern auf trocken-warmen, durchl\u00e4ssigen, kalkreichen und auch sandigen B\u00f6den vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Der sommergr\u00fcne, zur Unterfamilie der Schmetterlingsbl\u00fctler geh\u00f6rende Laubbaum hat oberseits dunkelgr\u00fcne und unterseits graugr\u00fcne, gefiederte Bl\u00e4tter. Er bildet eine auffallend graue, im Alter tiefgefurchte Borke und eine unregelm\u00e4\u00dfige, lichte und breit ausladende Krone aus. Seine zahlreichen, zur Freude der Imker von Ende Juli bis Ende August erscheinenden, nektarreichen Schmetterlingsbl\u00fcten machen den Japanischen Schnurbaum zu einem wertvollen Bienenn\u00e4hrgeh\u00f6lz.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Bl\u00fcte bilden sich 5 bis 8 Zentimeter lange, stark giftige H\u00fclsenfr\u00fcchte. Die durch Einschn\u00fcrungen in den Fruchth\u00fclsen getrennten Samen sind wie bei einer Perlenkette aufgereiht, daher wird die Baumart auch als \u201ePerlschnurbaum\u201c bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund seiner Trockenheitsresistenz und Industriefestigkeit wird er inzwischen h\u00e4ufig als Allee- oder Parkbaum im st\u00e4dtischen Raum gepflanzt. Der stadtklimageeignete Baum wird gerne f\u00fcr Anpflanzungen an hei\u00dfen und \u00fcberpflasterten Standorten verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Forstlich spielt der Japanische Schnurbaum in Mitteleuropa noch keine Rolle, obwohl sein eschen\u00e4hnliches, hartes Holz z\u00e4h und trotzdem elastisch ist. In Asien wird es als M\u00f6belholz, f\u00fcr Parkettb\u00f6den und den Innenausbau verwendet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"822\" src=\"https:\/\/stadtgarten-verein.koeln\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/291-Japanischer-Schnurbaum-1024x822.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2776\" srcset=\"https:\/\/stadtgarten-verein.koeln\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/291-Japanischer-Schnurbaum-1024x822.jpg 1024w, https:\/\/stadtgarten-verein.koeln\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/291-Japanischer-Schnurbaum-300x241.jpg 300w, https:\/\/stadtgarten-verein.koeln\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/291-Japanischer-Schnurbaum-768x616.jpg 768w, https:\/\/stadtgarten-verein.koeln\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/291-Japanischer-Schnurbaum.jpg 1290w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bildquelle: Christoph Michels, Dipl. Forstwirt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die aus Nordchina, Mittelchina, Korea und Japan stammende Baumart gelangte als Saatgut 1747 durch den franz\u00f6sischen Missionar und Botaniker Pierre Nicolas Le Ch\u00e9ron d&#8217;Incarville an den Botanischen Garten von Paris und wurde von dort aus in Europa verbreitet. 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